Karibik-Feeling für daheim

Bis zu den Sommerferien ist es nun in vielen deutschen Bundesländern nicht mehr lang. Dabei werden jedoch nur die wenigsten eine Reise in die Karibik antreten. Vielmehr steht für die meisten Deutschen wieder einmal Urlaub auf Balkonien oder zumindest im eigenen Garten an. Da bleibt nur noch eines: Vom wohl schönsten Fleckchen der Erde träumen. Oder man holt sich das Karibik-Feeling einfach selbst nach Hause! Wie das gelingt, verraten wir im folgenden Beitrag! Weiterlesen

Urlaub auf Barbados – Karibikflair und britischer Charme zugleich

Ein Flug in die Karibik bringt den neugierigen Besucher nach Barbados. Die ganz im Osten der Kleinen Antillen gelegene Karibikinsel bietet mit ihren insgesamt 60 traumhaften Stränden die ideale Kulisse für den perfekten Urlaub. Hier ist es das ganze Jahr hindurch angenehm warm: Im Jahresdurchschnitt zeigt das Thermometer 26°C an. Dank der kühlenden Passatwinde wird es nicht allzu heiß, so dass auch ein durchschnittlicher Mitteleuropäer sich auf Barbados wohlfühlen kann.
Die Insel bietet weite Strände für jeden Geschmack: Die Westküste, auch „Platin Küste“ genannt, bezaubert mit ihrem azurblauen Meer und dem weißen, feinen Sand. Wer Entspannung und Ruhe sucht, ist hier genau richtig. Die Südküste hingegen wartet nicht nur mit makellosen Stränden auf, sondern lädt mit ihrem klaren Wasser und den zahlreichen Korallenriffen zum Schnorcheln und Tauchen ein. Die karibische Unterwasserwelt fasziniert vor allem durch ihre besonders farbenprächtigen Bewohner. Eine sehenswerte Rarität bietet der Strand im Südosten Barbados: pinkfarbenen Sand. In diesem Teil der Insel treffen sich vor allem Surfer und die, die es werden wollen. Die perfekte Welle lässt garantiert nicht lange auf sich warten. Beeindruckende Natur und einsame Buchten bieten hingegen die Strände im Norden und Osten – wunderbar geeignet für Wanderer und Entdecker.
Kein Wunder, dass bei so vielen Traumstränden der Spaß am und im Wasser großgeschrieben wird! Aber auf Barbados kann man noch mehr als nur Baden, Tauchen, Schnorcheln, Surfen, Segeln oder Angeln: Auch an Land gibt es viele Möglichkeiten einer sportlichen Freizeitbetätigung. Ob Golf, Cricket oder Rugby – ungewöhnliche Sportarten kann man hier getrost einmal ausprobieren. Oder wie wäre es mit einem Besuch beim Pferderennen oder Polo? Auch für abenteuerlustige Gemüter wird viel geboten: Verschiedene Agenturen haben außergewöhnliche Abenteuertouren in ihrem Programm – sowohl zu Wasser als auch an Land.
Wer es etwas ruhiger angehen möchte, entspannt sich bei Spa & Wellness, geht shoppen oder schaut sich einige Sehenswürdigkeiten an. Barbados war einst britisch besetzt und gehört heute noch zum Commonwealth – das merkt man nicht nur an der Architektur und den von den Briten importierten Sportarten, sondern auch an der englisch geprägten Lebensart der Einwohner. Barbados ist ein Schmelztiegel aus westindischen, afrikanischen und englischen Einflüssen und entwickelte aus dieser Vielfalt einen ganz eigenen Charme.

Barbados — sometimes very british

Es gibt einen Trafalgar Square auf Barbados und auch ein 1813 eingeweihtes Lord Nelson Denkmal (beides in Bridgetown). Die Amtssprache im Inselstaat ist Englisch und Cricket gehört zu den favorisierten Sportarten. Irgendwie ist das Britische auf Barbados an vielen Orten scheinbar allgegenwärtig. Und wenn man durch Bridgetown flaniert, scheint London bisweilen gleich um die Ecke zu liegen, wenn… wenn da nicht immer wieder karibisches Flair durchschimmern würde. Ganz so karibisch wie Bridgetown wirkt London dann doch nicht.

Ein paar Worte zu Bridgetown
Barbados war bis 1966 Teil des Vereinigten Königreichs (Grossbritannien) und ist seither unabhängig; das Land gehört aber nach wie vor zum Commonwealth of Nations. Hauptstadt von Barbados ist das an der Mündung des Constitution Rivers liegende Bridgetown. Die Stadt hat im Kern nur wenige Tausend Einwohner. Rechnet man allerdings die Vororte hinzu, so kommt man auf etwa 100.000 Menschen, die in der Hauptstadt und rund um die Hauptstadt leben. Das sind gut ein Drittel der Einwohner der gesamten Insel. In Bridgetown erinnern Gebäude mit britischer Kolonialarchitektur wie das Barbados Mutual Building oder St. Anne´s Garrison noch heute an die einstige Herrschaft der Briten.

Barbados – Strände und Küsten aller Arten
Viele Inseln der Kleinen Antillen sind durch Vulkanismus entstanden; Barbados gehört als Ausnahme nicht dazu. Die Insel ist im Prinzip ein Plateau aus Kalkstein, das aus dem Meer ragt. Wer tief in den karibischen Regenwald eintauchen möchte und eine artenreiche Tierwelt sucht, wählt vielleicht lieber eine andere Insel. Der Regenwald auf Barbados wurde weitgehend durch Zuckerrohr-Plantagen und anderes Kulturland verdrängt und die Tierwelt der Insel gilt nicht als sonderlich artenreich. Barbados hat andere Reize, die durchaus teils auch von der Natur geformt wurden oder der Natur ein Zuhause bieten. Vor allem ist Barbados aber wohl für seine Traumstrände bekannt. Dabei gleicht keineswegs jeder Strand auf Barbados dem anderen. Es gibt hier vor allem an der Westküste die typischen weissen Traumstrände mit kristallklarem Wasser, die Namen wie Batt Rock, Gibbs Beach oder Carlisle Bay tragen. Im Süden liegt beispielsweise der Silver Sands Beach, der insbesondere Windsurfer immer wieder anzieht. Die Ostküste präsentiert sich teils mit rauer Atlantikbrandung sowie bizarr anmutenden Felsen und lockt die Freunde des ungestümen Meeres. Badegäste werden jedoch auch hier Strände mit stillerem Wasser und guten Badeplätzen finden. Barbados bietet seinen Gästen an vielen Stränden reizvolle und ansprechende Resorts. Die Wege zum Wasser sind also kurz und auch für diejenigen nicht zu anstrengend, die Faulheit im Urlaub ganz besonders schätzen.

Tipps für Sightseeingtouren
Über all auf der Insel verstreut liegen reizvolle Anwesen sowie bunte und einfache Holzhäuser, die damals den Plantagenarbeitern gehörten. Sehenswert ist etwa das 1820 erbaute „Sam Lord’s Castle“, das einst dem Piraten Samuel Hall Lord ein Zuhause bot. Zu den ältesten Bauten der Insel gehört St. Nicholas Abbey aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Das Haus hatte niemals eine religiöse Funktion, obwohl sein Name Anderes vermuten lässt. Stattdessen diente es vermutlich einem Besitzer von Zuckerrohrplantagen als Residenz. Umgeben ist es deshalb nicht allein von einem schönen Kräutergarten im mediterranen Stil. Darüber hinaus wird es von etwa 81 Hektar Zuckerrohrfeldern umrahmt. Naturwunder bietet Ihnen Barbados etwa mit den Harrison’s Cave: In einer Höhle stürzt hier das Wasser eines unterirdischen Wasserfalls zwölf Meter tief auf den Boden. Im Barbados Wildlife Reserve trifft man auf die Grünen Barbados-Affen, auf Mungos, Stachelschweine und Rehe, während Orchideen, Hibiskus und andere Pflanzen die Andromeda Botanic Gardens zieren.

Barbados – ein paar Einladungen
Barbados lädt Sie zum romantischen Abend am Strand ein und liefert den Beweis, dass ein echter karibischer Sonnenuntergang keineswegs etwas Kitschiges und Triviales ist. Bridgetown hat ein Nachtleben, das auch Partyhungrige auf Barbados nicht verhungern lässt. Barbados besitzt traumhafte Wege für Reiter, es gibt Ihnen die Gelegenheit, hinter die Geheimnisse des englischen Cricket zu kommen, und die Natur auf Wanderungen zu erleben. Taucher durchstreifen derweil Unterwasser-Landschaften mit Korallenriffen und erleben kleine Abenteuer beim Wracktauchen. Und Wellenreiter, Schnorchler, Windsurfer sowie Segler fühlen sich auf Barbados ebenfalls sehr wohl. Für alle ist gesorgt. Alle haben Spass. Das ist schön. Eigentlich sogar sehr schön. Das Ziel für Flugreisende, die nach Barbados möchten, ist der Grantley Adams International Airport. Er befindet sich etwa dreizehn Kilometer östlich von Bridgetown. Guten Flug!