Über die Amerikanischen Jungferninseln

Amerikanische Jungferninseln — eine schöner als die andere

Im Jahre 1493 entdeckte der Seefahrer Christoph Kolumbus eine Vielzahl von Inseln. Der ersten Insel, auf die er einen Fuss setzte, gab er den Namen Saint Croix oder auch Santa Cruz. Wegen der unbeschreiblichen Schönheit der vielen Inseln und Inselchen taufte er sie Jungfraueninseln. Sein Blick mag damals schon geblendet worden sein vom türkisfarbenen Meer, von den Palmen und den langen, weissen Stränden. Ob er wohl abends am Strand gesessen und den traumhaften Sonnenuntergang bewundert hat? Wenn Sie Ihre Reise hierhin machen, dürfen Sie solch ein Erlebnis nicht versäumen. Denn das ist die Karibik: gleissende Sonne, die nachts in die Fluten taucht und Sie zum Träumen verführt. 

Drei Hauptinseln und viele andere
Saint Croix, Saint Thomas und Saint John sind – neben vielen anderen kleinen Inseln – die drei Hauptinseln der amerikanischen Jungferninseln. Die Einwohnerzahl beträgt rund 108.000. Amtssprache ist Englisch, aber die Einheimischen sprechen ebenfalls Kreolisch. Die klimatischen Bedingungen auf den Inseln sind subtropisch mit gleichbleibenden Temperaturen im ganzen Jahr und einer nur geringen Luftfeuchtigkeit. 

Sehenswürdigkeiten der Amerikanischen Jungferninseln
Beginnen wir mit der zweitgrössten Insel St. Thomas und ihrer Hauptstadt Charlotte Amalie. Bei Insidern gilt sie als die interessanteste Insel. Wer hier etwas erleben möchte, der sollte sich den früheren Piratenstützpunkt Bluebeards Castle Tower ansehen. Oder die Synagoge auf dem Crystal Glade, die als die älteste in ganz Amerika gilt. Das um 1672 erbaute Fort Christian oder die 1850 entstandene Frederick Lutheran Church sind ebenfalls einen Besuch wert. Wer noch nicht genug vom Sightseeing hat, der kann sich noch das Regierungsgebäude oder das Coral World Observatory ansehen. Von hier fährt aber auch das Unterseeboot Atlantis ab, das bestimmt – sofern Sie mitfahren – zu den grössten Attraktionen zählt. 

St. Croix
Die grösste Insel der Inselgruppe ist St. Croix. Bei ihrer Gründung im Jahre 1774 wurde sie Christianstedt genannt. Zwei grössere Städte gibt es hier: eine davon ist Christiansvaern. In dieser Stadt sind noch viele alte Gebäude zu besichtigen, die von den früheren dänischen Kolonialherren zeugen. Auch eine Kunstgalerie findet man hier, das Government House, in früheren Zeiten ein Zollhaus. Möchten Sie sich von Kunst und Kultur ein wenig erholen? Dann tun Sie das doch bei einem guten Schluck Rum! Den gibt es bei der Besichtigung der alten Cruz Rum Distillery ein wenig ausserhalb von St. Croix. Ausserdem zu sehen ist hier das Whim Greathouse, eine alte Plantage aus dem 17. Jahrhundert. 

Flora und Fauna
Reist man in die Karibik, möchte man sicherlich auch etwas über die einheimische Meeres-Flora und -Fauna erfahren und sie naturnah erleben. Ein Geheimtipp ist Buck Island, die unweit von Christianstedt entfernt liegt. Das Unterwasserriff, das hier zu sehen ist, lässt in Sachen Naturerlebnis keine Wünsche offen. Möchten Sie noch mehr davon sehen? Und möchten Sie ungestört, fernab der Haupttourismusströme sein? Dann folgen Sie mir nach St. John. Hier finden Sie noch weitgehend unberührte Landschaften und den 1956 gegründeten Nationalpark US Virgin Islands. Er macht zwei Drittel der Insel aus und steht unter Naturschutz. Es ist ein paradiesisch anmutender Ort mit Kokospalmen, weissen, langen Sandstränden und kristallklarem Wasser. Mehr als 800 Pflanzenarten wachsen im Hinterland der Insel, das aus Tropenwäldern besteht. Ausserdem gibt es hier über hundert verschiedene Vogel- und Fledermausarten. Dazu Meeresschildkröten und ungiftige Schlangen. Gut zu wissen! St. John und auch Hassel, auf der sich der Nationalpark fortsetzt, sind Vulkaninseln. Daher gibt es hier eine hohe Luftfeuchtigkeit mit einer gleichbleibenden Temperatur von 26 Grad Celsius. 

Hotels und Kulinarisches
Ein Hotel zu finden, ob nun preiswert oder Luxusklasse, ist auf den Amerikanischen Jungferninseln leicht. Man kann auch zelten, so hat man für die anderen Dinge etwas mehr im Geldbeutel. Wer schlemmen möchte, ist hier bestens aufgehoben. Neben den Köstlichkeiten, die das Meer zu bieten hat, gibt es natürlich auch internationale Küche vom Feinsten. 

Flughäfen
Fünfzehn Autominuten von St. Thomas entfernt, befindet sich der internationale Flughafen Cyril E. King, der Alexander-Hamilton Flughafen ist von Christiansted nur achtzehn Kilometer entfernt. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite Flughexe.com. Sie durchforstet für Sie 100 Internetseiten mit ca. 700 Airlines, um den für Sie am besten geeigneten Flug zu finden.