Grenada — der schönste Strand, die schönste Hauptstadt
Dieser Beitrag wurde am 16. Juni 2010 um 9:34 am erstellt und befindet sich in der Grenada. Du kannst dieses Posting als RSS 2.0 Feed abonnieren. Du kannst einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von deiner Website.
Wie viele andere karibische Inseln verdankt die Insel Grenada ihre Existenz den Vulkanen. Sie haben die Böden der Insel, die bisweilen auch Gewürzinsel genannt wird, fruchtbar gemacht. In ihrem Inneren wächst der Regenwald in bergiger Landschaft. Erleben lässt er sich beispielsweise im Grand Etang Lake Nationalpark. An den Küsten warten dagegen wunderschöne Strände auf Badegäste. Aber auch Ökotouristen, Taucher und Abenteurer lieben Grenada. Sie brechen auf zu Vulkankraterseen, zu den Korallenriffen vor der Küste, zu alten Plantagen und historischen Forts oder zu romantischen Wasserfällen. Grenada ist eine vielseitige Insel, auf der einiges noch sehr viel schöner sein soll als anderswo in der Karibik. Langweilig wird’s dort also so schnell nicht werden.
Ein paar Fakten zu Grenada
Die Insel Grenada gehört zum Staat Grenada, der wiederum zur Inselgruppe der Grenadinen (Kleine Antillen) gehört und aus mehreren Inseln besteht. Grenada (die Insel) ist die grösste Insel des Staates. Weitere Inseln sind Carriacou, Petite Martinique, Ronde Island, Caille Island, Diamond Island, Large Island, Saline Island, Les Tantes und Frigate Island. Das kleine St. George’s mit seinen etwa siebentausend Einwohnern ist die Hauptstadt des Landes, das als eigenständiger Staat zum Commonwealth of Nations gehört. Auf der Gesamtfläche von 344 Quadratkilometern leben knapp 91.000 Einwohner (Stand: 2009). Währung ist der Ostkaribische Dollar.
Einer der schönsten Strände der Kleinen Antillen
Grenada ist für seine schönen Strände bekannt. Der Grand Anse Beach nahe der Hauptstadt St. George´s zählt gar zu den schönsten Karibikstränden der Kleinen Antillen. Er bildet daher auch ein Zentrum von klassischem Badetourismus. Weitere Strände sind beispielsweise Morne Rouge Bay, Levera Beach, Bathway Beach und Black Bay Beach an der Westküste. Letztgenannter Strand ist ein Tipp für all diejenigen, die den Strand, auf dem sie liegen, nicht mit allzu vielen Menschen teilen möchten. Nach Auskunft der deutschsprachigen Tourismusseite von Grenada gibt es insgesamt etwa 45 Strände auf Grenada. Selbst derjenige, der nur das Strandleben auf Grenada kennen lernen möchte, ist also eine ganze Weile lang beschäftigt. Wem das Strandleben zu wenig ist, der erkundet das Inselinnere und die herrliche Natur. Das Innere von Grenada ist zwar bergig, aber keine Heimat von Bergriesen. Mount St. Catherine heisst der höchste Berg Grenadas, der vom Meeresspiegel aus 840 Meter in die Höhe ragt.
Grenadas Naturparke
Grenada hat eine Reihe von Gebieten als Nationalpark ausgewiesen. Der bekannteste von ihnen ist wohl der regenwaldreiche Grand Etang Nationalpark. Benannt wurde er nach dem Kratersee Grand Etang. Solche Seen gibt es in der Karibik nur auf Grenada und Dominica. Teil des Nationalparks ist der Mount Qua Qua, der zweithöchste Berg der Insel. Hier im Nationalpark liegen auch die Concord Falls. Das sind insgesamt drei Wasserfälle, von denen der unterste relativ einfach zu erreichen ist und auch den faulen Wanderer zum erfrischenden Bad im Naturpool einlädt. Um zu den beiden anderen Wasserfällen zu gelangen, müssen sich Wanderer etwas mehr anstrengen und eventuell gemeinsam mit einem Guide auf Tour gehen. Zumindest der dritte der drei Wasserfälle ist ansonsten nur schwer zu finden. Baden kann man nur am untersten Wasserfall. Die oberen bezaubern durch die üppige Natur, in die sie eingebettet sind. Hier im Nationalpark leben auch die Mona Affen, die einst durch Zufall Bewohner Grenadas wurden. Weitere Nationalparke in Grenada sind der Levera Nationalpark am Meer mit seinen Seegraswiesen und der reichen Vogelpopulation sowie der Lake Antoine Nationalpark, ebenfalls ein kleines Vogelparadies.
Rum, Gewürze und die alten Briten
Grenada ist bekannt für Rum und Gewürze. Den Rum lernt man etwa in der River Antoine Rum Distellery kennen. Die mit einem Wasserrad arbeitende Rumfabrik gilt älteste in der westlichen Hemisphäre. Der Rum hat gute 75 Prozent Alkohol. Rum kosten lässt sich auch in der Clark´s Cort Distellery, während man mit dem Dougladston Estate die älteste Gewürzplantage der Insel besucht. Von der britischen Vergangenheit der Insel erzählen die Forts Fort George´s und Fort Frederick, die beide nahe der Hauptstadt Grenadas liegen. Die Hauptstadt St. George´s selbst liegt eingebettet in Hügel als Hafenstadt am Meer und zählt mit ihren alten Kolonialhäusern zu den schönsten Hafenstädten der Karibik.
Eine Insel mit vielen Möglichkeiten
Nein, auf Grenada wird es wirklich niemals langweilig. Die Insel lädt zum Trekking ein, zum Tauchen und zur Wal- sowie Delfinbeobachtung, zum Segeln und zu Ausflügen auf die Nachbarinseln im Inselstaat Carriacou und Petite Martinique. Nachtleben gibt’s auf Grenada auch, wenngleich — nach Auskunft der deutschsprachigen Tourismusseite — verglichen mit anderen Inseln ein eher ruhiges. Das bedeutet allerdings nicht, dass Nachtschwärmern auf Grenada keine Gelegenheit haben, auf ihre Kosten zu kommen. Wer nach Grenada reisen möchte, steuert den internationalen Flughafen Point Saline an, steigt aus dem Flieger und… beginnt die Welt zu geniessen.





