Aruba — das reizvolle «A» der ABC-Inseln

image description
24 Jun 2010

Dieser Beitrag wurde am 24. Juni 2010 um 8:40 am erstellt und befindet sich in der Aruba. Du kannst dieses Posting als RSS 2.0 Feed abonnieren. Du kannst einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von deiner Website.

Aruba ist eine der drei so genannten ABC-Inseln, zu denen neben Aruba die Inseln Bonaire und Curaçao gehören. Aruba ist die westlichste und zugleich mit etwa 180 Quadratkilometern auch die kleinste dieser drei Inseln. Traumstrände im Westen und Felsenküste im Osten zeichnen die den Inselstaat ebenso aus wie eine reizvolle Natur im Inneren der Insel. Die Arubaner stammen aus vielen Teilen der Welt. Sie kamen teils aus Südamerika, teils aus afrikanischen Ländern, aus China und von den Philippinen. Sie alle brachten ganz unterschiedliche Einflüsse auf die Kultur in Aruba mit und sorgten gemeinsam dafür, dass der Lebensstandard auf Aruba heute zu den höchsten der karibischen Inseln zählt. Auf Aruba lässt es sich sehr gut leben: als Einheimischer wie als Tourist.

Ein paar Daten zu Aruba
Aruba gehört zu den Kleinen Antillen und ist als autonomer Staat Teil der Niederlande. Die Insel wurde ursprünglich durch die Spanier im Jahr 1499 für Europa entdeckt. Die Niederländer kauften die Insel dann im Jahr 1636. Aruba war einst bekannt für die Gewinnung von Gold und später von Erdöl; beides hat heute jedoch keine grosse Bedeutung mehr. Stattdessen rückte der Tourismus in den Vordergrund. Insgesamt leben etwa 106.000 Menschen auf Aruba, von denen ungefähr 30.000 die Hauptstadt Oranjestad bevölkern. Höchster Punkt der relativ flachen Insel ist der 188 Meter hohe Berg Jamanota.

Tierische und pflanzliche Bewohner Arubas
Kakteen, Aloepflanzen und der Divi-divi-Baum sind charakteristisch für die Flora der Insel. Der Niederschlag auf Aruba ist relativ gering, sodass nur eine relativ kleine Fläche der Insel für den Anbau von Pflanzen genutzt wird. Die Temperaturen im Sommer liegen durchschnittlich bei 26 bis 29 Grad Celsius. Eine an das trockene Klima angepasste Vegetation lässt sich beispielsweise bei einem Besuch des Arikokparks erleben. Der im Jahr 2000 eingerichtete Nationalpark erstreckt sich über etwa achtzehn Prozent der Inselfläche. Hier leben einige endemische Vogelarten und hier finden Besucher auch Zeichnungen der Arawak als Spuren der ältesten Bewohner der Insel. Arubas Naturwelt präsentiert sich daneben im Vogelschutzgebiet „Bubali Bird Sanctuary“. Hier bieten zwei künstliche Seen Rast- und auch Nistplätze für etwa achtzig Vogelarten wie etwa Reiher, Kormorane und Wasserhühner. Wesentlich kleinere fliegende Tiere bewohnen die Schmetterlingsfarm auf Aruba: Hier leben Schmetterlinge verschiedenster Farbe und Art aus allen Teilen der Welt. Grössere und nicht fliegende Tiere sind die etwa fünfzig Strausse, deren Heimat Arubas Straussenfarm ist. Und nochmals grösser sind die Esel auf der Eselfarm der Insel. Sie waren einst wichtig für den Transport auf Aruba.

Erleben und Aktivitäten auf Aruba
Arubas Naturlandschaft lädt Sie zum Baden in natürliche Wasserbecken ein, zu kleinen Abenteuern in Höhlen oder auch zum Entspannen auf weissen Stränden wie dem Arashi Beach, dem Palm- oder Rodgers Beach, wo etwas stärkere Wellen den Wassersportler erwarten. Taucher und Schnorchler haben auf Aruba ebenso ihren Spass wie Windsurfer oder Segler. Wer Sport und Spiel an Land bevorzugt, kann beispielsweise Golf oder Tennis spielen, reiten oder sich für eine Tour mit einem Buggy entscheiden. Und wer abends nicht pausieren möchte, um Kraft für den nächsten Tag zu sammeln, kann natürlich auch auf Aruba die Nacht zum Tage machen. 

Kulturleben auf Aruba
Möchte man mehr über die Ureinwohner Arubas erfahren, begibt man sich in die Hauptstadt Oranjestad. Hier befinden sich das einstmals niederländische Fort Zoutman sowie der Willem III.-Turm. Sie sind heute Teil eines Museums, in dem etwa Werkzeuge und Alltagsgegenstände der Ureinwohner ausgestellt werden. Oranjestad selbst ist hübsch und Standort einer ganzen Reihe von pittoresken Kolonialhäusern mit Delfter Kacheln und Schnitzereien an den Holztüren. Insbesondere die Altstadt gefällt durch einen reizvollen Mix niederländischen und karibischen Stils. In der Hauptstadt existieren neben dem Museum im Fort Zoutman beispielsweise ein Archäologisches Museum sowie ein Museum mit teils kuriosen Exponaten aus der Ära des Königs Ludwig XI. Die kulturellen Veranstaltungen auf Aruba sind von Musik geprägt und begleiten etwa das für Aruba bedeutende St. Johannes Fest oder die Adventszeit. Als Tourist erlebt man vielleicht auch die einmal pro Woche stattfindenden Musikveranstaltungen im Fort Zoutman, die hier Bonbini Festivals genannt werden. Und wer unter Kultur auch Esskultur versteht, probiert auf der Insel beispielsweise typische Gerichte wie mit Fleisch gefüllte Pasteten (Pastechi) oder Lamm- beziehungsweise Ziegeneintopf (Stobà). 

Flughafen
Der Flughafen Arubas heisst Queen Beatrix International und wird unter anderem von Amsterdam und New York aus angeflogen. Er liegt etwa drei Kilometer von Oranjestad entfernt.

Flug Preisvergleich

Kommentar hinterlassen

*
*
*
* Pflichtfeld