Antigua und Barbuda — Schwestern mit Traumstränden

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15 Jun 2010

Dieser Beitrag wurde am 15. Juni 2010 um 10:01 am erstellt und befindet sich in der Antigua und Barbuda. Du kannst dieses Posting als RSS 2.0 Feed abonnieren. Du kannst einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von deiner Website.

„The beach is just the beginning“ ist der Slogan für Antigua und Barbuda auf der Website des Departments of Tourism. Dieser Slogan ist vielleicht wirklich notwendig: nicht, weil es ausser wunderschönen Stränden nichts auf Antigua und Barbuda gäbe, sondern weil es nach Angaben des Departments gleich 365 wunderschöne Strände gibt. Da kann es dann schon einmal passieren, dass man nur noch diese Strände im Blick hat. Wer sie während seines Karibikurlaubs dann doch einmal verlassen möchte, kann sich etwa für Ausflüge in den Regenwald, für Katamaran- oder Jeeptouren, kulinarische Genüsse oder karibische Livemusik entscheiden.

Ein paar Daten
Seit 1981 bilden die beiden Inseln Antigua und Barbuda gemeinsam einen unabhängigen Staat im Commonwealth of Nations. Dritter im Bunde ist die unbewohnte Insel Redonda. Alle drei Inseln sind insgesamt 442,6 Quadratkilometer gross und gehören als Inselstaat zum nördlichen Teil der Kleinen Antillen und damit zu den Inseln über dem Winde. Auf Antigua und Barbuda leben knapp über 69.000 Einwohner (Stand: 2006), die meisten davon auf Antigua. Barbuda ist nur Heimat von etwa 1.500 Menschen. Amtssprache des Inselstaates ist Englisch und die Bevölkerung ist zu über neunzig Prozent schwarzafrikanischen Ursprungs. Das tropische Klima auf den Inseln sorgt für Temperaturen, die zwischen etwa 22 und dreissig Grad liegen. Gebirgig sind die Inseln nicht: Höchster Punkt auf Antigua ist der 402 Meter hohe Boggy Peak. Auf Barbuda erreicht der höchste Punkt nur knapp vierzig Meter.

Herrliche Strände, üppige Natur
Die Küste Antiguas ist reizvoll für alle Freunde des Meeres; die vielen Strände und Buchten gefallen Badefreunden ebenso wie Müssiggängern, die hier einfach den Blick auf das Türkis des Wassers und die Palmen geniessen. Traumhafte Strände erwarten Sie auch auf Barbuda. Sie haben also tatsächlich freie Auswahl bei den Plätzen, an denen Sie Nähe zum Meer erleben möchten. Im Südwesten von Antigua erwartet Sie der Regenwald. Zahlreiche tropische Bäume und Blumen buhlen hier um Ihre Aufmerksamkeit. Wer den Regenwald erleben möchte, kann ihn beispielsweise bei einer Fahrt über die Ringstrasse Fig Tree Drive erleben. Zu den Naturschutzgebieten auf Antigua gehört Indian Town mit der Devil’s Bridge, einer natürlich geformten Felsenbrücke. Zahlreiche Vogelarten leben auf der Insel und machen sie zu einem kleinen Paradies für Vogelkundler. Barbuda — Antiguas Schwesterinsel — bietet neben den herrlichen Stränden ebenfalls viel Wald im Inselinneren. Auch hier leben zahlreiche Vögel, daneben beispielsweise Wildschweine sowie Damwild.

Antiguas britische Vergangenheit
Schaut man auf die Kultur des Landes, trifft man auf Antigua und Barbuda auf britische Vergangenheit. Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt St. John’s auf Antigua ist die Kathedrale „St. John The Divine“. Als die Kirche 1683 erbaut wurde, bestand sie noch aus Holz. Etwa sechzig Jahre später baute man sie jedoch aus Stein neu auf. Als die Kirche dann durch ein Erdbeben zerstört wurde, begann 1845 der Bau der heutigen Kathedrale. Spuren der Engländer finden Sie auch im Nationalmuseum, das im ehemaligen Gerichtsgebäude von St. John’s untergebracht ist. Und man findet sie beispielsweise an zwei weiteren Stellen: in der Festung Fort James und in Nelson’s Dockyard. Der Naturhafen war einst wichtige Bastion der Briten in der Karibik. Heute dient er als Yachthafen und als Freilichtmuseum. In der Nähe von Nelson’s Dockyard liegt zudem Shirley Heights, eine weitere ehemalige Festung der Briten auf Antigua. Auch eine Sehenswürdigkeit auf Antigua ist „Betty’s Hope“, eine Windmühle zum Mahlen von Zucker, die mittlerweile ein Museum ist.

Es sind natürlich nicht die Spuren der Briten allein, die die Kultur des heutigen Antigua und Barbuda ausmachen. Die Megalithen am Greencastle Hill zeugen von uralten religiösen Handlungen. Und die Gegenwart des Inselstaates mischt die britische Vergangenheit mit heutigem karibischem Flair. Deutlich wird das etwa am bereits erwähnten Shirley Heights. Hier veranstalten die Inselbewohner regelmässig ihre Barbecues, während Steelbands sie mit Musik versorgen. Touristen sind willkommen. Karibische Musik erleben Sie auch beim karibischen Karneval auf Antigua und Barbuda im Juli/August des Jahres, während das Antigua Classic Yacht Festival im April Ihnen den Blick auf zahlreiche wunderschöne Schiffe gönnt. Reich ist die Auswahl der Früchte, die auf Antigua und Barbuda wachsen: Zu ihnen gehören Mangos, die Brotfrucht oder Papayas. Sie sind natürlich ein Teil der Küche dieser Inselwelt. Daneben gehören Fisch und Hummer zu den Spezialitäten des Landes. Aber vielleicht probieren Sie auch die einheimischen Hammel- oder Ziegeneintöpfe oder den Hähnchenschmortopf?

Der Flughafen
Vere C. Bird International Airport heisst der Flughafen von Antigua und Barbuda. Er ist Heimat der Carribean Airlines und liegt etwa acht Kilometer von St. John’s entfernt. Von hier aus starten und landen auch Maschinen aus Nordamerika und Europa.

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