Karibik – schon allein der Name zaubert ein Lächeln in das Gesicht vieler Menschen. Wer denkt da nicht sofort an Sonne, Relaxen, Meer, weisse Strände und freundliche Einwohner?

Die Karibik ist ein Konglomerat aus verschiedensten Inseln, angefangen von den Amerikanischen Jungferninseln bis hin zu Tobago. Heute leben dort Menschen afrikanischer und europäischer Abstammung.

Auch Chinesen, Kreolen und Inder haben hier ihre Heimat. Insgesamt wird die Bevölkerungsdichte mit 36 Millionen angegeben. Wer Spanisch oder Englisch spricht, ist hier gut aufgehoben, aber auch mit Französisch und Niederländisch kommt man gut zurecht.

Die friedliebenden Arawak-Indianer waren wahrscheinlich wohl die ersten, die die Inseln der Karibik besiedelten. Sie kamen aus Venezuela und nahmen die Karibik in Besitz, bis ein kriegerisches Volk (Kariben) sie rund 1500 Jahre später von den kleinen Antillen vertrieb. Im 15. Jahrhundert wurden die Bahamas, Hispaniola und Kuba von den Arawak bewohnt.

Der aus Genua stammende Seefahrer und Entdecker Christop Kolumbus setzte als erster Europäer einen Fuss auf den Boden der Karibischen Inseln. Er war im Auftrag der Spanischen Krone unterwegs, um einen Seeweg von Europa nach Ostasien zu entdecken.

 

Die Suche nach Gold und Reichtum

Manch ein Geschichtsbuch ging davon aus, dass er glaubte, Indien erreicht zu haben. Heute denkt man jedoch, dass er nur der Meinung war, einen Seeweg nach Hinterindien entdeckt zu haben. Wie dem auch sei, er kam in räuberischer Absicht, auch wenn man ihm nicht direkt die Ausbeutung des Volkes und des Landes nachsagen kann.

Es steht fest, dass für Spanien nicht allein der Ruhm, einen Kontinent oder Völker entdeckt zu haben, Triebfeder war. Gold und Reichtum waren wohl die wahre Intention. Als sie bemerkten, dass davon nicht viel zu holen war, zogen die Eroberer weiter nach Amerika.

Vor allem im 17. und 18. Jahrhundert war die Karibik Tummelplatz für Seeräuber. Besonders das französisch besiedelte Tortuga, aber auch das jamaikanische Port Royal waren Stützpunkte der Piraten.

Auf den vielen kleinen Inseln konnten sich die räuberischen Seefahrer gut verstecken. Von diesen Seeräubern wurde der weltbekannte Film „Fluch der Karibik“ mit Johnny Depp inspiriert.

Drei der schönsten Inseln in der Karibik

Aus den rund 7000 Inseln der Karibik eine oder mehrere auszuwählen, ist schwer: Alle haben ihren Reiz und ihre Vorteile wie weisse paradiesische Strände, Wasserfälle und eine reizvolle Vegetation. Die Inseln sind vor allem auch für ihre Shopping Möglichkeiten bekannt so kann man oft schon günstige Fashion Produkte ergattern. Dennoch gibt es Inseln, die noch reizvoller sind als die anderen: zum Beispiel die Inseln Virgin Gorda, St. Thomas und Aruba. Sie sind unberührter und friedlicher als andere in Bereichen wie Kriminalitätsrate und politische Umstände. Ausserdem bieten sie reizvolle Möglichkeiten des Wassersports. Im türkisfarbenen Atlantik können Sie tauchen oder segeln, surfen und auch Hochseefischerei betreiben.

Ausser Relaxen und Wassersport bietet zum Beispiel Aruba auch noch mehr:

Beispielsweise das Esel-Schutzgebiet in Santa Lucia: Früher waren Esel das Transportmittel Nummer EINS auf dieser Insel. Sie fristeten ein trostloses Dasein und mussten sich Futter und Wasser selbst suchen. Heute leben etwa vierzig Tiere in diesem Projekt und werden von vielen freiwilligen Helfern liebevoll betreut.

Wer es „goldiger“ mag, der sollte sich die Ruinen der Goldminen Bushiribana und Balashi ansehen. Sie liegen an der Nordküste bzw. der Spanischen Lagune.

Auch die Lourdes-Grotte, eine von vielen Kirchen überall auf der Insel, ist einen Besuch wert. Der weltberühmte Wallfahrtsort in Frankreich stand Pate für diese Grotte. Im Inneren befindet sich eine Marien-Statue mit einem Gewicht von 700 Kilogramm.

Ebenfalls an der Nordküste liegt eine Straussenfarm. Fünfzig Tiere kann man hier besichtigen. Obwohl die Karibik nicht ihre Heimat ist, fühlen sie sich hier „pudelwohl“. In dem angegliederten Savanna Lodge Bar & Restaurant kann man auch delikate Gerichte aus Straussenfleisch essen – wenn man denn möchte.

Das Klima in der Karibik

Wer träumt an dunklen Regentagen nicht von Urlaub mit Sonne, Strand und Palmen? In der Karibik herrscht fast durchgängig über das ganze Jahr verteilt eine gleichmässige Temperatur. Sie liegt fast überall bei ca. 25 bis 27 Grad Celsius. In den Monaten Juni bis Oktober ist Regenzeit. Dann wird es recht schwül.

Dennoch geht auch bei Regen unter Palmen und am Strand das Urlaubsfeeling nicht verloren. Die Durchschnittstemperatur beträgt in Jamaika 26,7°. Sie entspricht damit der durchschnittlichen Jahrestemperatur in den meisten Karibik- und Südseegebieten. So hat Tonga im Schnitt 27, Tahiti 26 und Samoa 27 Grad Celsius.

Die Besonderheit des Klimas in Südsee und Karibik für den Mitteleuropäer ist das gleichbleibende Klima: Dezember und Juli unterscheiden sich beispielsweise vor allem durch die Regenmengen, nicht durch die Temperatur. Das Klima der Karibik und der Südsee wird zwischen Juni und Oktober zumeist durch eine schwüle Regenzeit bestimmt, in der hohe Niederschlagsmengen möglich sind.

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